Ferien-Arbeitswochen Pro Natura/SUS
Eine Ferienwoche für die Umwelt - Programm 2013
1. Meien, Meiental, Uri, 21.-26. April AUSGEBUCHT!
Wenn man mit den Meientalern spricht, ist klar: Das Meiental ist das schönste Tal im Kanton Uri. Es liegt am Fuss des Sustenpasses und zählt eine kleine, aber aktive Zahl von Einwohnerinnen und Einwohnern. Eingebettet in eine imposante Bergwelt, lebt man hier im Dorfkern rund um die Kapelle und verstreut in den Siedlungen rund ums Dorf. Der Haupterwerb im Tal kommt aus der Landwirtschaft und zu einem kleinen Teil aus dem Tourismus. Das Gelände muss im Frühjahr jeweils von den Spuren des Winters befreit werden, um einen Ertrag für die Landwirtschaft erzielen zu können. Mit einem Freiwilligeneinsatz möchten wir die Arbeit der Talbewohnerinnen und -bewohner unterstützen. Der Kontakt zur Bevölkerung ist dabei ein wichtiges Element der Arbeit. Man erfährt ihre Sorgen und Nöte, vor allem aber spannende Geschichten über das Leben in Meien.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/ur.
Arbeiten: Mithilfe beim Beheben von Lawinenschäden, Gestaltung und Wiederaufbau von naturnahen Landschaftselementen sowie Gewässerunterhalt.
Unterkunft: Helles, freundliches Mehrzweckgebäude in Meien mit Mehrbettzimmern.
[ausgebucht]
2. Probstenberg, Jura BE/SO, Naturpark Thal, 12.-18. Mai AUSGEBUCHT!
Die uralte Weidemauer auf dem Probstenberg auf 1100 m ü.M. hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit Jahrhunderten bildet sie eine Grenzlinie, heute ist es die solothurnisch-bernische Kantonsgrenze. Die stark zerfallene Trockenmauer wird seit einigen Jahren Stück für Stück wieder aufgebaut. Inmitten der wunderschönen Jura-Landschaft sanieren wir in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Thal einen weiteren Abschnitt dieses prägenden Landschaftselements.
Mehr Informationen: www.naturparkthal.ch. Dieser Umwelt-Einsatz bietet Ihnen Gelegenheit, die Kunst des Trockenmauerns von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer.
Unterkunft: Im neu gebauten Gruppenhaus der Silberdistel mit Massenlager.
[ausgebucht]
3. Alp Panära, Calfeisental, St. Galler Oberland, 9.-15. Juni AUSGEBUCHT!
Im Winter ist das Calfeisental ganz den Gämsen und Hirschen überlassen. Im Sommer aber öffnet sich hinter Vättis ein einzigartiges Wanderparadies. Durch Waldpartien, vorbei an schroffen Felswänden, dann durch einen lichten Lärchenwald, später über eine Naturbrücke, durch eine grasige Weide und aufwärts über felsiges Gelände voller Alpenblumen – so windet sich der schmale Viehtriebweg hoch zur Alphütte Panära auf 2000 m ü.M. Beim Hochsteigen öffnet sich ein einzigartiger Blick in eine imposante Bergwelt und hinunter ins Tal. Panära, ursprünglich eine Kuhalp mit Käseproduktion, wurde 35 Jahre lang nur noch als Schafalp genutzt. Seit 10 Jahren wird sie wieder mit Rätischem Grauvieh bestossen. Rund 70 Tiere verbringen dort die Sommermonate. Ein Vertrag mit Pro Natura sichert die biologische Bewirtschaftung und garantiert auch für die Zukunft ein sinnvolles Nebeneinander von Natur und naturnaher Nutzung.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/sg.
Arbeiten: Weg zur Hütte unterhalten, Weiden von Erlen und Steinen befreien, Wasserleitungen verlegen, Zäune stellen, Brennholz aufbereiten.
Unterkunft: In der herrlich gelegenen, einfachen, aber gut ausgebauten Alphütte Panära (keine Duschen, Waschen am Brunnen). Die Alp ist in zwei Stunden zu Fuss erreichbar.
[ausgebucht]
4. La Brévine, Neuenburger Jura, 9.-15. Juni AUSGEBUCHT!
Abgelegen am äussersten Rande der Schweiz liegt das Hochtal von La Brévine. Und doch kennt fast jedes Kind diesen Namen aus dem Wetterbericht. Im Winter herrschen sibirische Verhältnisse, die Temperaturen sinken oft auf schweizerische Rekordtiefen. Zwischen Frühling und Herbst aber zeigt sich die Gegend von der milderen Seite. Die idyllische Jura-Landschaft weist grössere Hoch- und Flachmoore sowie ausgedehnte Weiden und blumenreiche Wiesen auf. Wir sanieren ein Stück einer typischen Jura-Weidemauer in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer in La Brévine (1040 m ü.M.).
Unterkunft: In einem komfortablen Jurahaus mit Mehrbettzimmern.
[ausgebucht]
5. Aletschwald, Oberwallis, 17.-22. Juni** AUSGEBUCHT!
Urtümlich und wild mutet der Arven-Lärchen-Wald über dem mächtigen Aletschgletscher an. Dennoch ist er kein ursprünglicher Wald. Raubbau und starke Beweidung setzten ihm bis 1933 stark zu. Dank dem Schutzvertrag mit Pro Natura kann der Aletschwald wieder genesen. Nirgends in der Schweiz kann man die Entwicklung einer Waldgesellschaft von den ersten Pionierstadien am Rand des Gletschers bis zum tausendjährigen Schlusswald so schön beobachten und erleben wie hier.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/aletsch.
Arbeiten: Diverse Unterhaltsarbeiten rund um das Pro Natura Zentrum Aletsch sowie im Schutzgebiet Aletschwald: Räumung und Instandstellung von Wanderwegen, Erneuerung von Informationstafeln, usw.
Unterkunft: Im komfortabel eingerichteten Naturschutzzentrum Villa Cassel auf der Riederfurka auf 2100 m ü.M. (2- und 3-Bettzimmer).
** Bei dieser Woche können wir aus Kostengründen (komfortable Unterkunft) keine Ermässigungen für Pro Natura-Mitglieder geben.
[ausgebucht]
6. Septimerpass, Parc Ela, Graubünden, 7.-13. Juli AUSGEBUCHT!
Der Septimerpass ist seit der Römerzeit einer der wichtigsten Alpenübergänge mit direkter Nord-Süd-Verbindung. Entlang der historischen Passroute im schönen Val Tgavretga oberhalb von Bivio grenzen alte Trockenmauern das Weideland vom Weg und den umliegenden Wiesen ab. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Ela werden ausgewählte Abschnitte der teilweise zerfallenen und überwachsenen Mauern saniert.
Mehr Informationen: www.parc-ela.ch. Dieser Umwelt-Einsatz bietet Ihnen Gelegenheit, an einem historisch bedeutsamen Ort die Kunst des Trockenmauerns von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Sanierung einer freistehenden Trockenmauer entlang der Septimer-Wanderroute auf 1970 m ü.M.
Unterkunft: Im herrlich gelegenen, einfach eingerichteten Ferienhaus Motta mit Massenlager (kein fliessend Warmwasser).
[ausgebucht]
7. Grosse Scheidegg/Stepfi, Grindelwald, Berner Oberland, 14.-20. Juli AUSGEBUCHT!
Weltweit einzig im Raume Grindelwald kommt die Unterart eines Tagfalters vor, der sog. Sudenten-Mohrenfalter. Lebensraum dieses Schmetterlings sind sonnige, struktur- und blütenreiche Wiesen und Weiden im Waldgrenzbereich. Pro Natura hat 2008 ein Projekt lanciert, um dem seltenen Falter oberhalb Grindelwald zu helfen. Einerseits wird versucht, die Bewirtschaftung in den besonders wichtigen Flächen den Bedürfnissen des Falters anzupassen. Andererseits werden zuwachsende Flächen wieder geöffnet. Das Arbeitsgebiet liegt auf 1700-1800 m ü.M., mit Sicht auf die imposante und eisgekrönte Bergkulisse mit Wetterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau.
Arbeiten: Sich breit machende Erlen zurücknehmen, junge Fichten aus den Wiesen entfernen, das Schnittgut einsammeln und entsorgen.
Unterkunft: Ruhig und schön gelegene Ferienwohnungen in Grindelwald.
[ausgebucht]
8. La Brévine, Neuenburger Jura, 21.-27. Juli AUSGEBUCHT!
Abgelegen am äussersten Rande der Schweiz liegt das Hochtal von La Brévine. Und doch kennt fast jedes Kind diesen Namen aus dem Wetterbericht. Im Winter herrschen sibirische Verhältnisse, die Temperaturen sinken oft auf schweizerische Rekordtiefen. Zwischen Frühling und Herbst aber zeigt sich die Gegend von der milderen Seite. Die idyllische Jura-Landschaft weist grössere Hoch- und Flachmoore sowie ausgedehnte Weiden und blumenreiche Wiesen auf. Wir sanieren ein Stück einer typischen Jura-Weidemauer in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer in La Brévine (1040 m ü.M.)
Unterkunft: In einem komfortablen Jurahaus mit Mehrbettzimmern.
[ausgebucht]
9. Oberried am Brienzersee, Berner Oberland, 28. Juli - 2. August
Oberried liegt an sonniger Hanglage am Brienzersee. Da dem Dorf zwischen dem See und der steil ansteigenden Bergflanke nur eine beschränkte Fläche von nutzbarem Landwirtschaftsland zur Verfügung steht, war es von alters her gegeben, auch das Heu auf den Flühen zu nutzen. Diese beschwerliche Arbeit wurde vorwiegend im August/September von der ganzen Bevölkerung geleistet. Die Leute wohnten in den Wildheuerhütten, mähten und ernteten das Heu. Im Winter brachten sie es mit Schlitten oder Seilzügen ins Dorf. Heute spielt das Wildheu wirtschaftlich eine kleinere Rolle. Für den Naturschutz ist die Arbeit aber wichtig geworden: Die regelmässige Mahd erhält die Artenvielfalt der Wiesen und verhindert im Winter das Abgleiten des Schnees. Besonders interessant für Vogel-Liebhaber ist das Vorkommen des seltenen Dreizehenspechts, aber auch viele andere Arten können beobachtet werden.
Mehr Informationen: www.kulturlandschaftspreis.ch/gewinner/2010, Wang/Äbnit.
Arbeiten: Im steilen Gelände Wildheu zusammentragen, Wegbauarbeiten.
Unterkunft: Bei gutem Wetter in einer ganz einfachen, herrlich gelegenen Wildheuerhütte auf 1400 m ü.M., die in einer Stunde zu Fuss erreichbar ist (keine Duschen). Bei schlechtem Wetter im Schulhaus direkt am See in Oberried.
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10. Alp Schräa, Calfeisental, St. Galler Oberland, 4.-10. August
Die Ortsgemeinde Pfäfers als Pächterin hat mit Pro Natura, dem Wildhüter und der Forstbehörde ein nachhaltiges Bewirtschaftungskonzept für die Alp Schräa erarbeitet. Dieses wird jetzt schrittweise umgesetzt. Die abwechslungsreiche Landschaft wird von grösseren und kleineren Bergbächen durchzogen, welche im Lauf der Jahrhunderte eine typische Struktur hinterlassen haben. Die Alpweiden liegen zwischen 1400 und 2100 m ü.M. Sie sind in den unteren Bereichen oft von Wald durchsetzt, oberhalb von 1800 m von Erlen, welche sich stark ausbreiten. Beweidet wird die Alp durch etwa hundert Rinder, ergänzt durch 80 Ziegen, welche bei der Erlenbekämpfung mithelfen. Wir werden in unserer Arbeitswoche den bis anhin sehr steilen Weg zur oberen Alphütte durch eine neue Linienführung verbessern und mit dem Schneiden der Erlen die Weidefläche vergrössern.
Arbeiten: Weg zum Obersäss "Tristel" neu anlegen, Zäune stellen, Weiden von Erlen säubern.
Unterkunft: In der herrlich gelegenen, einfachen, aber gut eingerichteten Schräawieslihütte auf 1730 m ü.M. (keine Duschen, Waschen am Brunnen). Die Alp ist in zwei Stunden zu Fuss erreichbar.
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11. Sortengarten Erschmatt, Wallis, 4.-10. August
Erschmatt ist ein kleines, sonniges Dorf und liegt in der Mitte des Wallis oberhalb Leuk auf 1200 m ü.M. Felsensteppen, Magerwiesen, Ackerterrassen und eine reiche Pflanzen-, Vogel- und Insektenwelt machen den Reiz dieser Gegend aus. Seit über 20 Jahren gibt es in Erschmatt einen Sortengarten, wo alle Walliser Getreidesorten (und davon gibt es hunderte!), andere Kulturpflanzen und seltene Ackerbegleitkräuter kultiviert werden. Der 2003 gegründete Verein "Erlebniswelt Roggen" baut Roggen an und führt Backerlebnistage durch. Roggen war einst das Hauptnahrungsmittel und prägte das Leben in den Walliser Bergdörfern.
Mehr Informationen: www.sortengarten.ch.
Arbeiten: Ernten, jäten und hacken im Sortengarten, Hecken schneiden, Ackerränder und Umgebung pflegen, Wanderwege unterhalten.
Unterkunft: Im einfachen aber gut eingerichteten Dorf-Schulhaus mit Massenlager. Gegen einen bescheidenen Aufpreis können Zimmer gemietet werden.
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12. Obermutten, Graubünden, 11.-17. August
Die Walsersiedlung Mutten mit ihren charakteristischen Holzhäusern liegt hoch über der Schinschlucht. Die Panoramasicht ins Albulatal ist phantastisch. Einzigartig ist das im Jahr 1718 erbaute Kirchlein Obermutten aus Lärchenholz mit seiner bemalten Orgel. Die artenreichen Trockenwiesen von Obermutten zählen zu den bedeutendsten Paradieslilien-Standorten im Kanton Graubünden. Aber auch zahlreiche Orchideen und eine vielfältige Tierwelt verleihen den Bergwiesen auf über 1860 m ü.M. eine schweizweite Bedeutung. Pro Natura konnte 2009 rund 27 ha dieser Bergwiesen erwerben. Sie kümmert sich künftig mit dem Landwirt um deren Pflege. Regelmässige Mahd und Entbuschungen sind für die Erhaltung der Artenvielfalt unerlässlich. Randbereiche sind in den letzten Jahrzehnten eingewachsen.
Arbeiten: Im steilen Gelände Bäume aus den Trockenwiesen entfernen, so dass sich die Wiesenblumen wieder ausbreiten können; auf den Wiesen das Heu zusammentragen (bei trockenem Wetter), damit die Artenvielfalt erhalten bleibt.
Unterkunft: Einfache Gruppenunterkunft mit Massenlager im sympathischen Bergdorf Mutten auf 1450 m ü.M.
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13. Vanil Noir, Vallon des Sciernes Picats, vom 11.-17. August
An der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt befindet sich das Naturschutzgebiet Vanil Noir. Ein grosser Teil dieses Gebietes gehört Pro Natura. Unzählige Wildtiere wie Königsadler, Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere oder Auerhähne können hier beobachtet werden. Das Vallon des Sciernes Picats im Osten des Schutzgebiets ist ein veritables Natur-Kleinod. Mit seiner aussergewöhnlichen Flora und den über hundert Schmetterlingsarten zählt es zu den schmetterlingsreichsten Standorten der Alpennordseite. Viele der blumenreichen Alpweiden sind jedoch am Zuwachsen, wodurch wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge verloren gehen. Pro Natura versucht, die Biodiversität mit Hilfe der Landwirte zu erhalten, die ihre Tiere auf den Alpen Porsogne, Rodoscex und Pertet weiden lassen. Die Beweidung alleine reicht nicht, es muss auch Hand angelegt werden. Mit dem Freiwilligeneinsatz unterstützen wir sie bei dieser Arbeit.
Arbeiten: Eingewachsene Weiden von Jungbäumen und Sträuchern säubern, Lägerpflanzen und Weideunkräuter mähen.
Unterkunft: In einer ganz einfach eingerichteten aber herrlich gelegenen Alphütte auf 1604 m ü.M. (keine Duschen).
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14. Alp Flix, Parc Ela, Graubünden, 18.-24. August
Die Alp Flix oberhalb Sur ist ein kleines Paradies auf 2000 m ü.M. Auf der Sonnenterrasse breitet sich eine Moorlandschaft mit all ihren Facetten aus. Ein Mosaik aus Seen, Moorflächen, Blumenwiesen und Trockenstandorten bietet eine grosse Vielfalt. Das Projekt Schatzinsel Alp Flix ist der alpinen Biodiversität schon seit Jahren auf der Spur und bringt immer wieder neue Arten ans Licht. Pro Natura besitzt auf Alp Flix gleich mehrere Schutzgebiete, welche blumenreiche Bergwiesen und Weiden umfassen, wie auch den verträumten Moorsee Lai Neir. Der Moorsee ist im Gegensatz zu den beiden Badeseen der Natur vorbehalten. In Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern werden die Bergwiesen gepflegt. Denn nur eine schonende, extensive Nutzung durch die Bergbauern kann die Einmaligkeit dieser Landschaft langfristig erhalten.
Mehr Informationen: www.pronatura-gr.ch/alp-flix.
Arbeiten: Eingewachsene Weiden von Zwergsträuchern und Jungbäumen räumen, Moore und Bergwiesen heuen (bei trockenem Wetter).
Unterkunft: Einfaches, aber herrlich gelegenes Berghaus auf der Alp Flix mit Mehrbettzimmern (keine Duschen).
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15. Septimerpass, Parc Ela, Graubünden, 25.-31. August AUSGEBUCHT!
Der Septimerpass ist seit der Römerzeit einer der wichtigsten Alpenübergänge mit direkter Nord-Süd-Verbindung. Entlang der historischen Passroute im schönen Val Tgavretga oberhalb von Bivio grenzen alte Trockenmauern das Weideland vom Weg und den umliegenden Wiesen ab. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Ela werden ausgewählte Abschnitte der teilweise zerfallenen und überwachsenen Mauern saniert.
Mehr Informationen: www.parc-ela.ch. Dieser Umwelt-Einsatz bietet Ihnen Gelegenheit, an einem historisch bedeutsamen Ort die Kunst des Trockenmauerns von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Sanierung einer freistehenden Trockenmauer entlang der Septimer-Wanderroute auf 1970 m ü.M.
Unterkunft: Im herrlich gelegenen, aber einfach eingerichteten Ferienhaus Motta mit Massenlager (kein fliessend Warmwasser).
[ausgebucht]
16. Alp Curtginatsch, Parc Beverin, Graubünden, 15.-21. September
Die Alp Curtginatsch oberhalb Mathon ist mit 2273 m ü.M. die höchstgelegene Kuhalp des Kantons Graubünden und zählt zu den schönsten Alpweide-Moorlandschaften der Schweiz. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Beverin sanieren wir Teile einer historischen Trockenmauer direkt vor der Alphütte. Die ca. 200 m lange, kunstvoll erstellte Weidemauer ist ein besonders schönes Landschaftselement, das jedoch teilweise am zerfallen ist.
Mehr Informationen: www.naturpark-beverin.ch. Dieser Umwelt-Einsatz bietet Ihnen Gelegenheit, an einem wunderschönen Ort mit spektakulärer Aussicht die Kunst des Trockenmauerns von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch "Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur".
Arbeit: Sanierung einer freistehenden Trockenmauer.
Unterkunft: In der wunderschön gelegenen, einfach eingerichteten Sennhütte Curtginatsch mit Mehrbettzimmern.
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