Ferien-Arbeitswochen Pro Natura/SUS
Eine Ferienwoche für die Umwelt - Programm 2012
1. Meien, Meiental, Uri, 22.-28. April
Wenn man mit den Meientalern spricht, ist klar: Das Meiental ist das schönste Tal im Kanton Uri. Es liegt am Fuss des Sustenpasses und zählt eine kleine, aber aktive Zahl von Einwohnerinnen und Einwohnern. Eingebettet in eine imposante Bergwelt, lebt man hier im Dorfkern rund um die Kapelle und verstreut in den Siedlungen rund ums Dorf. Der Haupterwerb im Tal kommt aus der Landwirtschaft und zu einem kleinen Teil aus dem Tourismus. Das Gelände muss im Frühjahr jeweils von den Spuren des Winters befreit werden, um einen Ertrag für die Landwirtschaft erzielen zu können. Mit einem Freiwilligeneinsatz möchten wir die Arbeit der Talbewohnerinnen und -bewohner unterstützen. Der Kontakt zur Bevölkerung ist dabei ein wichtiges Element der Arbeit. Man erfährt ihre Sorgen und Nöte, vor allem aber spannende Geschichten über das Leben in Meien.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/ur.
Arbeiten: Mithilfe beim Beheben von Lawinenschäden, Gestaltung und Wiederaufbau von naturnahen Landschaftselementen sowie Gewässerunterhalt.
Unterkunft: Helles, freundliches Mehrzweckgebäude in Meien mit Mehrbettzimmern.
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2. Vercorin, Mittelwallis, 22.-28. April
Vercorin (1340 m ü.M.) liegt hoch oberhalb Sierre am Taleingang ins Val d'Anniviers. Unterhalb des Dorfes befindet sich eine einzigartige Felsensteppe. Dieser von ehemaligen Ackerterrassen durchsetzte Lebensraum wurde ins Inventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung aufgenommen. Das Mosaik aus Trockenvegetation, Gehölzen, Steinen und offenem Boden bietet Wild, Vögeln und Insekten – darunter über 75 Schmetterlingsarten – ideale Brut- und Nahrungsräume. Um die grosse Biodiversität des Gebietes zu erhalten, hat Pro Natura im Rahmen des Projektes "Allegra Geissenpeter" zusammen mit einer Eselhalterin, der Gemeinde und dem Kanton Wallis das Gebiet aufgewertet. Die Verbuschung wurde gezielt rückgängig gemacht, die Trockenvegetation wieder beweidet. Leider zeigen sich vor allem Zitterpappeln hartnäckig. Diese verdrängen die wertvolle Vegetation und zerstören längerfristig den Steppencharakter. Ein gezielter Rückschnitt soll dies verhindern und mithelfen, die phantastische Landschaft offen und artenreich zu halten.
Arbeiten: Zitterpappeltriebe zurückschneiden, Lesesteinhaufen zusammentragen, nicht beweidete Teile der Felsensteppe ausholzen, Zaun ausbessern.
Unterkunft: Schön gelegene und gut eingerichtete "Cabane des Barmettes" in Vercorin mit Mehrbettzimmern.
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3. La Brévine, Neuenburger Jura, 10.-16. Juni
Abgelegen am äussersten Rande der Schweiz liegt das Hochtal von La Brévine. Und doch kennt fast jedes Kind diesen Namen aus dem Wetterbericht. Im Winter herrschen sibirische Verhältnisse, die Temperaturen sinken oft auf schweizerische Rekordtiefen. Zwischen Frühling und Herbst aber zeigt sich die Gegend von der milderen Seite. Die idyllische Jura-Landschaft weist grössere Hoch- und Flachmoore sowie ausgedehnte Weiden und blumenreiche Wiesen auf. Wir sanieren ein Stück einer typischen Jura-Weidemauer in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch «Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur».
Arbeiten:Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer in La Brévine (1040 m ü.M.)
Unterkunft: In einem komfortablen Jurahaus mit Mehrbettzimmern.
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4. Alp Panära, Calfeisental, St. Galler Oberland, 17.-23. Juni
Im Winter ist das Calfeisental ganz den Gämsen und Hirschen überlassen. Im Sommer aber öffnet sich hinter Vättis ein einzigartiges Wanderparadies. Durch Waldpartien, vorbei an schroffen Felswänden, dann durch einen lichten Lärchenwald, später über eine Naturbrücke, durch eine grasige Weide und aufwärts über felsiges Gelände voller Alpenblumen – so windet sich der schmale Viehtriebweg hoch zur Alphütte Panära auf 2000 m ü.M. Beim Hochsteigen öffnet sich ein einzigartiger Blick in eine imposante Bergwelt und hinunter ins Tal. Panära, ursprünglich eine Kuhalp mit Käseproduktion, wurde 35 Jahre lang nur noch als Schafalp genutzt. Seit 10 Jahren wird sie wieder mit Rätischem Grauvieh bestossen. Rund 70 Tiere verbringen dort die Sommermonate. Ein Vertrag mit Pro Natura sichert die biologische Bewirtschaftung und garantiert auch für die Zukunft ein sinnvolles Nebeneinander von Natur und naturnaher Nutzung.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/sg.
Arbeiten: Weg zur Hütte hinauf unterhalten, Weiden von Erlen und Steinen befreien, Wasserleitungen verlegen, Zäune stellen.
Unterkunft: In der herrlich gelegenen, einfachen, aber gut ausgebauten Alphütte Panära (keine Duschen, Waschen am Brunnen). Die Alp ist in zwei Stunden gemütlich zu Fuss erreichbar.
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5. Aletschwald, Oberwallis, 24.-29. Juni**
Urtümlich und wild mutet der Arven-Lärchen-Wald über dem mächtigen Aletschgletscher an. Dennoch ist er kein ursprünglicher Wald. Raubbau und starke Beweidung setzten ihm bis 1933 stark zu. Dank dem Schutzvertrag mit Pro Natura kann der Aletschwald wieder genesen. Nirgends in der Schweiz kann man die Entwicklung einer Waldgesellschaft von den ersten Pionierstadien am Rand des Gletschers bis zum tausendjährigen Schlusswald so schön beobachten und erleben wie hier.
Mehr Informationen: www.pronatura.ch/aletsch.
Arbeiten: Erneuerung der Besucher-Informationstafeln im ganzen Naturschutzgebiet Aletschwald, Unterhalt von Wanderwegen und weitere Unterhaltsarbeiten im Schutzgebiet.
Unterkunft: Im komfortabel eingerichteten Naturschutzzentrum Villa Cassel auf der Riederfurka auf 2100 m ü.M. (2- und 3-Bettzimmer).
** Bei dieser Woche können wir aus Kostengründen (komfortable Unterkunft) keine Ermässigungen für Pro Natura-Mitglieder geben.
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6. Alp Schräa, Calfeisental, St. Galler Oberland, 24.-30. Juni
Die Ortsgemeinde Pfäfers als Pächterin hat mit Pro Natura, dem Wildhüter und der Forstbehörde ein nachhaltiges Bewirtschaftungskonzept für die Alp Schräa erarbeitet. Dieses wird jetzt schrittweise umgesetzt. Die abwechslungsreiche Landschaft wird von grösseren und kleineren Bergbächen durchzogen, welche im Lauf der Jahrhunderte eine typische Struktur hinterlassen haben. Die Alpweiden liegen zwischen 1400 und 2100 m ü.M. Sie sind in den unteren Bereichen oft von Wald durchsetzt, oberhalb von 1800 m von Erlen, welche sich stark ausbreiten. Beweidet wird die Alp durch etwa hundert Rinder, ergänzt durch 80 Ziegen, welche bei der Erlenbekämpfung mithelfen. Wir werden in unserer Arbeitswoche den bis anhin sehr steilen Aufstieg zur oberen Alphütte durch eine neue Linienführung verbessern und mit dem Schneiden der Erlen die Weidefläche vergrössern.
Arbeiten: Weg zum Obersäss "Tristel" hinauf neu anlegen, Zäune stellen, Weiden von Erlen säubern.
Unterkunft: In der herrlich gelegenen, einfachen, aber gut eingerichteten Schräawieslihütte auf 1730 m ü.M. (keine Duschen, Waschen am Brunnen). Die Alp ist in zwei Stunden gemütlich zu Fuss erreichbar.
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7. Le Brassus, Vallée de Joux, Waadtländer Jura, 8.-14. Juli Oberhalb von Le Brassus befindet sich das um 1720 erbaute Haus Les Mollards-des-Aubert. Es diente sowohl für landwirtschaftliche Zwecke als auch als Atelier für den regional bekannten Maler Pierre Aubert. Das Haus gehört heute der Stiftung Mollards-des-Aubert. Deren Ziel ist es, das Gebäude zu renovieren, die Umgebung naturnah zu bewirtschaften, das Atelier von Pierre Aubert aufzuwerten und eine sanfte Nutzung des Hauses zu ermöglichen. Pro Natura Waadt setzt sich im rund um das Gebäude liegende Schutzgebiet für die hohe Artenvielfalt ein und will die zahlreichen zerfallenen Trockenmauern in der näheren Umgebung neu aufbauen. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch «Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur».
Mehr Informationen: www.sapvd.ch, Fondation les Mollards-des-Aubert..
Arbeiten: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer.
Unterkunft: In der wunderschön gelegenen, aber einfach eingerichteten Cabane de l'Ecureuil mit Masssenlager.
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8. Grosse Scheidegg/Stepfi, Grindelwald, Berner Oberland, 15.-21. Juli
Weltweit einzig im Raume Grindelwald kommt die Unterart eines Tagfalters vor, der sog. Sudenten-Mohrenfalter. Lebensraum dieses Schmetterlings sind sonnige, struktur- und blütenreiche Wiesen und Weiden im Waldgrenzbereich. Pro Natura hat 2008 ein Projekt lanciert, um dem seltenen Falter oberhalb Grindelwald zu helfen. Einerseits wird versucht, die Bewirtschaftung in den besonders wichtigen Flächen den Bedürfnissen des Falters anzupassen. Andererseits werden zuwachsende Flächen wieder geöffnet. Das Arbeitsgebiet liegt auf 1700-1800 m ü.M., mit Sicht auf die imposante und eisgekrönte Bergkulisse mit Wetterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau.
Arbeiten: Sich breit machende Erlen zurücknehmen, junge Fichten aus den Wiesen entfernen, das Schnittgut einsammeln und entsorgen.
Unterkunft: Ruhig und schön gelegene Ferienwohnungen in Grindelwald.
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9. La Brévine, Neuenburger Jura, 22.-28. Juli
Abgelegen am äussersten Rande der Schweiz liegt das Hochtal von La Brévine. Und doch kennt fast jedes Kind diesen Namen aus dem Wetterbericht. Im Winter herrschen sibirische Verhältnisse, die Temperaturen sinken oft auf schweizerische Rekordtiefen. Zwischen Frühling und Herbst aber zeigt sich die Gegend von der milderen Seite. Die idyllische Jura-Landschaft weist grössere Hoch- und Flachmoore sowie ausgedehnte Weiden und blumenreiche Wiesen auf. Wir sanieren ein Stück einer typischen Jura-Weidemauer in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch «Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur».
Arbeiten: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer in La Brévine (1040 m ü.M.)
Unterkunft: In einem komfortablen Jurahaus mit Mehrbettzimmern.
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10. Sortengarten Erschmatt, Wallis, 29. Juli - 4. August
Erschmatt ist ein kleines, sonniges Dorf und liegt in der Mitte des Wallis oberhalb Leuk auf 1200 m ü.M. Felsensteppen, Magerwiesen, Ackerterrassen und eine reiche Pflanzen-, Vogel- und Insektenwelt machen den Reiz dieser Gegend aus. Seit über 20 Jahren gibt es in Erschmatt einen Sortengarten, wo alle Walliser Getreidesorten (und davon gibt es hunderte!), andere Kulturpflanzen und seltene Ackerbegleitkräuter kultiviert werden. Der 2003 gegründete Verein "Erlebniswelt Roggen" baut Roggen an und führt Backerlebnistage durch. Roggen war einst das Hauptnahrungsmittel und prägte das Leben in den Walliser Bergdörfern.
Mehr Informationen: www.sortengarten.ch.
Arbeit: Ernten, jäten und hacken im Sortengarten, Hecken schneiden, Ackerränder und Umgebung pflegen, Wanderwege unterhalten.
Unterkunft: Im einfachen aber gut eingerichteten Dorf-Schulhaus mit Massenlager. Gegen einen bescheidenen Aufpreis können Zimmer gemietet werden.
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11. Oberried am Brienzersee, Berner Oberland, 29. Juli - 3. August
Oberried liegt an sonniger Hanglage am Brienzersee. Da dem Dorf zwischen dem See und der steil ansteigenden Bergflanke nur eine beschränkte Fläche von nutzbarem Landwirtschaftsland zur Verfügung steht, war es von alters her gegeben, auch das Heu auf den Flühen zu nutzen. Diese beschwerliche Arbeit wurde vorwiegend im August/September von der ganzen Bevölkerung geleistet. Die Leute wohnten in den Wildheuerhütten, mähten und ernteten das Heu. Im Winter brachten sie es mit Schlitten oder Seilzügen ins Dorf. Heute spielt das Wildheu wirtschaftlich eine kleinere Rolle. Für den Naturschutz ist die Arbeit aber wichtig geworden: die regelmässige Mahd erhält die Artenvielfalt auf den Wiesen und verhindert im Winter das Abgleiten des Schnees. Besonders interessant für Vogel-Liebhaber ist das Vorkommen des seltenen Dreizehenspechts, aber auch viele andere Arten können beobachtet werden.
Mehr Informationen: www.kulturlandschaftspreis.ch/gewinner/2010, Wang/Äbnit..
Arbeiten: Wildheu zusammentragen, Wegbauarbeiten.
Unterkunft: bei gutem Wetter in einer ganz einfachen, aber herrlich gelegenen Wildheuerhütte auf 1400 m ü.M., die in einer Stunden zu Fuss erreichbar ist (keine Duschen). Bei schlechtem Wetter im Schulhaus direkt am See in Oberried.
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12. Obermutten, Graubünden, 5.-11. August
Die Walsersiedlung Mutten mit ihren charakteristischen Holzhäusern liegt hoch über der Schinschlucht. Die Panoramasicht ins Albulatal ist sagenhaft. Einzigartig ist das im Jahr 1718 erbaute Kirchlein Obermutten aus Lärchenholz mit seiner bemalten Orgel. Die artenreichen Trockenwiesen von Obermutten zählen zu den bedeutendsten Paradieslilienstandorten im Kanton Graubünden. Aber auch zahlreiche Orchideen und eine vielfältige Tierwelt verleihen den Bergwiesen auf über 1860 m ü.M. eine schweizweite Bedeutung. Pro Natura konnte 2009 rund 27 ha dieser Bergwiesen erwerben. Sie kümmert sich künftig mit dem Landwirt um deren Pflege. Regelmässige Mahd und Entbuschungen sind für die Erhaltung der Artenvielfalt unerlässlich. Randbereiche sind in den letzten Jahrzehnten eingewachsen.
Arbeiten: Im steilen Gelände Bäume aus den Trockenwiesen entfernen, so dass sich die Wiesenblumen wieder ausbreiten können; auf den Wiesen das Heu zusammentragen (bei trockenem Wetter), damit die Artenvielfalt erhalten bleibt.
Unterkunft: Einfache Gruppenunterkunft mit Massenlager im sympathischen Bergdorf Mutten auf 1450 m ü.M.
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13. Bergün, Parc Ela, Graubünden, 5.-11. August
In der Region Albula-Bergün und Savognin-Bivio befindet sich der grösste Naturpark der Schweiz von nationaler Bedeutung. Die Geschichte des Parc Ela ist nebst der Jahrhunderte alten bäuerlichen Kultur die Geschichte der Passrouten über die Alpen. Sie prägten das Leben und die Landschaft der Region. Zu den Routinearbeiten der Bauern gehörte früher der Bau von Trockenmauern. Heute sind viele dieser nützlichen Mauern vom Zerfall bedroht, da sie nicht mehr gepflegt werden. Im malerisch gelegenen Bergün auf 1400 m ü.M. haben wir die Möglichkeit, eine zerfallene Stützmauer neu aufzubauen. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch «Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur».
Weitere Informationen: www.parc-ela.ch.
Arbeiten: Wiederaufbau einer Stützmauer.
Unterkunft: Komfortabel eingerichtetes Pfadiheim Chasa Muntanella in Bergün mit Mehrbettzimmern.
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14. Alp Flix, Parc Ela, Graubünden, 19.-25. August
Die Alp Flix oberhalb Sur ist ein kleines Paradies auf 2000 m ü.M. Auf der Sonnenterrasse breitet sich eine Moorlandschaft mit all ihren Facetten aus. Ein Mosaik aus Seen, Moorflächen, Blumenwiesen und Trockenstandorten bietet eine grosse Vielfalt. Das Projekt Schatzinsel Alp Flix ist der alpinen Biodiversität schon seit Jahren auf der Spur und bringt immer wieder neue Arten ans Licht. Pro Natura besitzt auf Alp Flix gleich mehrere Schutzgebiete, welche blumenreiche Bergwiesen und Weiden umfassen, wie auch den verträumten Moorsee Lai Neir. Der Moorsee ist im Gegensatz zu den beiden Badeseen der Natur vorbehalten. In Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern werden die Bergwiesen gepflegt. Denn nur eine schonende, extensive Nutzung durch die Bergbauern kann die Einmaligkeit dieser Landschaft langfristig erhalten.
Arbeiten: Eingewachsene Weiden von Zwergsträuchern und Jungbäumen räumen, Moore und Bergwiesen heuen (bei trockenem Wetter).
Unterkunft: Einfaches, aber herrlich gelegenes Berghaus auf der Alp Flix mit Mehrbettzimmern (keine Duschen).
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15. Obermutten, Graubünden, 19.-25. August
Die Walsersiedlung Mutten mit ihren charakteristischen Holzhäusern liegt hoch über der Schinschlucht. Die Panoramasicht ins Albulatal ist sagenhaft. Einzigartig ist das im Jahr 1718 erbaute Kirchlein Obermutten aus Lärchenholz mit seiner bemalten Orgel. Die artenreichen Trockenwiesen von Obermutten zählen zu den bedeutendsten Paradieslilienstandorten im Kanton Graubünden. Aber auch zahlreiche Orchideen und eine vielfältige Tierwelt verleihen den Bergwiesen auf über 1860 m ü.M. eine schweizweite Bedeutung. Pro Natura konnte 2009 rund 27 ha dieser Bergwiesen erwerben. Sie kümmert sich künftig mit dem Landwirt um deren Pflege. Regelmässige Mahd und Entbuschungen sind für die Erhaltung der Artenvielfalt unerlässlich. Randbereiche sind in den letzten Jahrzehnten eingewachsen.
Arbeiten: Im steilen Gelände Bäume aus den Trockenwiesen entfernen, so dass sich die Wiesenblumen wieder ausbreiten können; auf den Wiesen das Heu zusammentragen (bei trockenem Wetter), damit die Artenvielfalt erhalten bleibt.
Unterkunft: Einfache Gruppenunterkunft mit Massenlager im sympathischen Bergdorf Mutten auf 1450 m ü.M.
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16. La Brévine, Neuenburger Jura, 30. September – 6. Oktober
Abgelegen am äussersten Rande der Schweiz liegt das Hochtal von La Brévine. Und doch kennt fast jedes Kind diesen Namen aus dem Wetterbericht. Im Winter herrschen sibirische Verhältnisse, die Temperaturen sinken oft auf schweizerische Rekordtiefen. Zwischen Frühling und Herbst aber zeigt sich die Gegend von der milderen Seite. Die idyllische Jura-Landschaft weist grössere Hoch- und Flachmoore sowie ausgedehnte Weiden und blumenreiche Wiesen auf. Wir sanieren ein Stück einer typischen Jura-Weidemauer in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Dieser Umwelteinsatz bietet Ihnen die Gelegenheit, das Trockenmauern von Grund auf kennenzulernen. Zudem erhalten Sie viele Tipps zu Planung, Material und Werkzeugeinsatz. Im Preis inbegriffen ist das Buch «Trockenmauern, Anleitung für den Bau und die Reparatur».
Arbeiten: Wiederaufbau einer freistehenden Trockenmauer in La Brévine (1040 m ü.M.)
Unterkunft: In einem komfortablen Jurahaus mit Mehrbettzimmern.
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