Schaufeln und Pickeln, statt Schulbank drücken

Jugendliche leisten für Berggemeinden und Alpkorporationen wichtige Beiträge. Denn sie übernehmen in ihrem Klassenlager Arbeiten, die heute anders kaum mehr ausgeführt werden können: Sie bessern Wege aus, pflanzen Bäume, pflegen Wälder und Naturschutzgebiete, entbuschen Alpweiden, legen Wasserleitungen und beheben Lawinen- und Sturmschäden.
Das ist wertvoll, sinnvoll und befriedigend. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Regel begeistert. Und die Nutzniesser (Gemeinden, Bergbauernfamilien, Alpkorporationen) schätzen die Arbeit der Jugendlichen sehr. An vielen Orten bauen wir auf langjährige, gute Zusammenarbeit.

Jugendliche können ab 15 Jahren teilnehmen: Schülerinnen und Schüler oder Lehrlinge mit ihren Klassen. Die Einsätze finden zwischen Frühling und Herbst statt und dauern eine Woche. Das Lager wird von den Verantwortlichen der jeweiligen Gruppen geleitet. Ein einheimischer Einsatzleiter besorgt die fachliche Anleitung und Organisation der Arbeit vor Ort.