Julierpass, Bivio, Graubünden
09.06. – 14.06.2025
Sanierung, Stützmauer, Ferienarbeitswoche
Der Julierpass verbindet Bivio im Oberhalbstein mit Silvaplana im Engadin und wird schon in Schriften aus dem 3. Jahrhundert erwähnt: Es gibt Hinweise auf ein hohes Verkehrsaufkommen über die Alpenpässe des Oberhalbstein bereits seit der Bronzezeit. Bei Ausgrabungen auf der Passhöhe, mit einer Scheitelhöhe von 2284 m ü. M., wurde zudem ein römisches Heiligtum freigelegt. Zu diesem Heiligtum gehören die beiden Säulen, die heute die Passstrasse säumen.
Im Verlauf der Jahrhunderte wurden zahlreiche Trockensteinmauern in der Region errichtet. Ein Grossteil dieses Kulturerbes ist erhalten geblieben - wenn auch in schlechtem Zustand. Die Mauern erzählen von der uralten Koexistenz zwischen dem Menschen und der Natur in dieser Region. Neben ihrer kulturellen und historischen Bedeutung sind die Trockenmauern von enormem ökologischem Wert, denn diese steinernen Bauwerke stellen einen kostbaren Lebensraum für diverse Pflanzen und Tiere dar.
Diese Woche war die 5. und letzte Etappe eines mehrjährigen Projekts.
- Fläche
- 25 m2
- Auftraggeber
- Parc Ela
