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Tanzbodu, Bettmeralp, Wallis

22.06. – 28.06.2025
Sanierung, Stützmauer, Ferienarbeitswoche

Die Gemeinde Bettmeralp erstreckt sich von gut 820 m ü. M. im Tal auf über 4193 m ü. M. auf der Spitze des Aletschhorns und besteht aus drei Ortschaften: Betten, Bettmeralp und Martisberg. Sie trägt das Label «Energiestadt®», mit dem sie für ihre überdurchschnittlichen Anstrengungen im Bereich der kommunalen Energie- und Klimapolitik ausgezeichnet wurde. Mit der Luftseilbahn oder zu Fuss erreichbar, ist die autofreie Bettmeralp auf 1950 m ü. M. vor allem für ihre Kapelle Maria zum Schnee (Baujahr 1696/97) und den Ausblick auf den grossen Aletschgletscher bekannt. Im Gebiet Rieder-/Bettmeralp hat die Stiftung UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungrau-Aletsch zusammen mit den vier lokalen Alpgeteilschaften seit 2018 mehrere hundert Laufmeter Trockenmauern saniert.

Im betreffenden Gesamtperimeter fungieren die historischen Trockenmauern als Grenz- und Weidemauern zwischen den vier Alpgeteilschaften Bettmeralp, Goppisbergalp, Greicheralp und Riederalp. Die freistehende Trockenmauer auf dem «Tanzbodu», von der in diesem Einsatz ein Teilstück saniert wird, markiert die Grenze zwischen Bettmeralp und Goppisbergalp. Auf 2200 m ü. M. gelegen, bietet dieses Zeugnis traditioneller Handwerkskunst einen wertvollen Lebensraum für eine spezialisierte Flora und Fauna. Zudem wird die Mauer auch ihre ursprüngliche Funktion für die Alpgeteilschaften wieder erfüllen können. Nachdem an diesem Standort bereits 2024 eine Einsatzwoche für erwachsene Freiwillige durchgeführt wurde, dürften wir hier ein zweites Mal die Steine in die Hand nehmen.

Fläche
14 m2
Auftraggeber
Stiftung UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungrau-Aletsch

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