Saastal, Eisten, Wallis
27.07. – 02.08.2025
Sanierung, Stützmauer, Ferienarbeitswoche
Die Gemeinde Eisten liegt am Eingang des Saastals und umfasst 22 Weilern, von denen 14 ganzjährig bewohnt sind. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über beide Talseiten von etwa 845 bis 3790 m ü. M. auf rund 3’600 Hektar. Die Saaser Vispa fliesst durch den Talboden, und mehrere historische Bewässerungskanäle (Suonen) sind im Inventar des Kantons Wallis verzeichnet.
Wanderwege spielen für Eisten eine zentrale Rolle, da sie die Weiler verbinden und seit jeher wichtige Verkehrswege für die lokale Bevölkerung darstellen. Der historische Talweg von nationaler Bedeutung (Saumweg Stalden – Saas Almagell) ist die einzige Fusswegverbindung ins Tal. Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, die maroden Stützmauern entlang dieses Weges zu sanieren, um die langfristige Begehbarkeit sicherzustellen und die Infrastruktur zu schützen.
Nach einem ersten Sanierungseinsatz mit Zivildienstleistenden im Jahr 2024 wurde ein weiterer Mauerabschnitt im Rahmen einer Ferienarbeitswoche mit erwachsenen Freiwilligen instand gestellt. Die Arbeiten umfassten die fachgerechte Reparatur und den Erhalt der Trockenmauer, die als wichtige Stützkonstruktion und Kulturgut eine Schlüsselrolle für den Weg und die Landschaft spielt.
Die Ferienarbeitswoche ermöglichte den Teilnehmenden, die Techniken des Trockenmauerbaus praxisnah zu erlernen und anzuwenden. Das Projekt förderte somit nicht nur den Erhalt der Kulturlandschaft, sondern auch den Wissenstransfer traditioneller Handwerkstechniken.
- Fläche
- 15 m2
- Auftraggeber
- Gemeinde Eisten
