Via Muglia, Ftan, Graubünden
16.06. – 27.06.2025
Sanierung, freistehend, Zivildienstprojekt
In Ftan, hoch über dem Inntal, steht eine rund 400 Jahre alte alpine Mühle, die eindrucksvoll die einst blühende Kornkultur des Unterengadins widerspiegelt. Die Mühle ist liebevoll erhalten, noch funktionsfähig und Teil eines kleinen Museums, das Besucherinnen und Besucher einlädt, in die Geschichte dieser reichen Kulturlandschaft einzutauchen.
Die Mühle liegt an einem beliebten Wanderweg, der von traditionellen Trockenmauern gesäumt wird. Diese Mauern prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern bieten auch wichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.
Im Jahr 2025 wurde in Zusammenarbeit mit Pro Terra Engiadina und der Gemeinde Scuol ein Abschnitt dieser charakteristischen Trockenmauern sorgfältig saniert. Die Arbeiten erfolgten mit grosser Sorgfalt und unter Anwendung traditioneller Bauweisen, um die ökologische und landschaftliche Bedeutung dieses Elements zu bewahren.
Die Sanierung führte zu folgenden Ergebnissen:
- Fachgerechte Instandsetzung der Trockenmauer unter Wahrung der traditionellen Bauweise und Verwendung regionaler Materialien.
- Erhalt und Förderung des ökologischen Werts als wichtiger Lebensraum für spezialisierte Pflanzen und Tiere.
- Aufwertung des Landschaftsbildes entlang des Wanderwegs und Stärkung der kulturellen Identität der Region.
- Nachhaltige Verbindung von Geschichte und Natur, die Besucherinnen und Besucher erleben können.
Mit dieser Massnahme leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Schutz des kulturellen Erbes und zur nachhaltigen Pflege der alpinen Kulturlandschaft im Unterengadin.
- Fläche
- 54 m2
- Auftraggeber
- Fundaziun Pro Terra Engiadina
